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Blog

Aischa - 4. Teil: "Es werde Licht!"

 

Genau eine Woche, nachdem meine Hündin so unerwartet von uns gegangen war, geschah etwas, das mich sehr bewegte:


Zu meinen Gewohnheiten gehörte es, mich abends auf die Couch zu legen  und zu lesen. Früher hatte Aischa sich dann immer parallel zu mir halb unter die Couch gelegt. Ab und zu war es vorgekommen, dass sie dabei mit ihrem Hinterteil unabsichtlich den Dimmer am Boden weiter geschoben hatte, mit dem die Leselampe ein und ausgeschaltet werden konnte.

 

Es war vormittags, 10 Uhr 30, genau der Zeitpunkt, an dem ich eine Woche zuvor Aischa leblos im Wohnzimmer gefunden hatte. Ich hatte eine Kerze angezündet und mich auf die Couch gelegt, um an meine Hündin zu denken und mich noch einmal innerlich von ihr zu verabschieden…

 

Ich hatte die Augen geschlossen  und  ließ die schönen gemeinsamen Erlebnisse mit ihr in Gedanken an mir vorüberziehen.

 

Zuerst dachte ich, ich hätte mich geirrt: Aber als ich die Augen öffnete, sah ich,  dass neben mir das Licht der Leselampe angegangen war, wie so oft, wenn Aischa früher den Dimmer verschoben hatte!

 

Es gab keinen Zweifel: Aischa war da! Ich konnte sie nur nicht sehen. Aber ich ahnte, wo sie sich hingelegt hatte. In meinem Herzen war eine unbeschreibliche Freude! Aischa war bei mir. Ich hatte sie nicht wirklich verloren!

 

 

 

Fortsetzung folgt!

 

Für alle, die  die nächste Folge nicht abwarten können:  Die vollständige Geschichte und zwei weitere dieser Art findenSie in meinem Trauerforum!

 

Mit herzlichen Grüßen
Christine Stark

23. November 2011

 

 

Aischa - 3. Teil: "Der Hund an meiner Seite"

 

In den nächsten Tagen machte ich eine erstaunliche Entdeckung:
Nicht nur ich nahm Aischas Anwesenheit zu bestimmten Zeiten wahr, -  andere  Hunde reagierten ebenfalls!

 

Jeder Hundebesitzer kennt die typischen Anzeichen, wenn Hunde mit einander Kontakt aufnehmen. Sind sie sich sympathisch, streben sie auf einander zu, wedeln mit dem Schwanz, schauen sich an…

 

Mehrfach kam es vor, dass fremde Hunde, die mit ihren Herrchen oder Frauchen  unterwegs waren, schon von weitem freudig mit dem Schwanz zu wedeln begannen  und ihr Tempo beschleunigten, um mir entgegen zu laufen.

 

Waren sie dann aber kurz vor mir, begrüßten sie nicht etwa mich, sondern blickten heftig wedelnd  an mir vorbei. So, als würden sie einen Hund begrüßen,der an meiner Seite war…

 

Ähnliches berichtete meine neunzehnjährige Tochter, die sich mit einer Freundin zu einem „Trauer-Spaziergang“ getroffen hatte. Ab und zu hatten sie früher Aischa gemeinsam ausgeführt und sich wohl dabei auch öfter auf eine bestimmte Bank gesetzt. So machten sie es auch diesmal.

 

Beide Mädchen waren sehr verwundert, als sich mehrfach Hunde erwartungsvoll wedelnd von ihren Besitzern entfernten und  auf die Bank zustrebten.Sie verhielten sich so, als würde ein befreundeter Hund unter der Bank liegen, den sie freudig begrüßten.

 

So schien Aischa uns oft nahe zu sein.

 

 

Fortsetzung folgt!

 

Für alle diejenigen, die die nächste Folge nicht abwarten können: Die vollständige Geschichte finden Sie in meinem Trauerforum.

 

Mit herzlichen Grüßen
Christine Stark

21.November 2011

 

 

Aischa - 2.Teil: "Trauern um Aischa"

 

Ich hatte schon einige Male im Leben einen Menschen verloren, den ich geliebt hatte. Aber Aischas Leben war so mit meinem verflochten gewesen, …


Wenn ich morgens die Treppe herunter gekommen war, hatte sie sich demonstrativ in die Küche neben den noch leeren Futternapf gelegt.
Wenn ich mich an den Esstisch gesetzt hatte, hatte sie sich unter den Tisch gelegt… Wenn ich aufstand, wechselte auch sie den Platz und kam mir nach.
Jeden Tag pünktlich um 16 Uhr 30 machte sie mich darauf aufmerksam, dass es Zeit war, ihr Futter zu geben…

 

Tausend Kleinigkeiten am Tag, die mit ihren gewohnten Reaktionen verbunden gewesen waren, - es gab sie einfach nicht mehr.
Mit meinen Erwartungen schien ich immer ins Leere zu laufen. Als ob ich immer wieder vergaß, dass unsere gemeinsame Zeit nun vorbei war.
Und doch schien sie immer irgendwie „da“ zu sein. Es war so, als ob ich sie nur nicht mehr sehen konnte. Sie war beinahe  greifbar nahe. Wie seltsam !

 

Von Tag zu Tag fiel mir immer mehr auf, dass ich ihre Anwesenheit spürte.  Wenn ich gewohnte Wege ging, war es oft so, als ob ich nur die Hand auszustrecken brauchte, um ihr Fell zu fühlen.Die Luft schien an diesen Stellen irgendwie „anders“ zu sein: Dichter.

 

Ich erzählte niemandem von diesen Gedanken, aber ich begann sie zu überprüfen. Ich versuchte herauszufinden, ob es bloß „Einbildung“ war, einfach weil ich es mir vielleicht so sehr wünschte?  In bestimmten  Augenblicken, wenn ich das deutliche Gefühl hatte, Aischa rechts von mir wahrzunehmen, hielt ich inne.

 

„Wenn ich es mir eben nur eingeredet habe, dass sie rechts von mir ist, dann müsste das ja auch links von mir möglich sein!“, sagte ich mir. Ich konzentrierte mich also darauf, mir Aischa auf meiner linken Seite vorzustellen,  aber es funktionierte nicht.

 

Das Gefühl, sie neben mir zu haben, war nur auf einer Seite. Ich konnte es nicht beliebig vertauschen!

 

 

Fortsetzung folgt!

 

 

Für alle diejenigen, die die nächste Folge nicht abwarten können: Die vollständige Geschichte finden Sie in meinem Trauerforum.

Mit herzlichen Grüßen
Christine Stark

20.November 2011

 

 

Aischa - 10.September 1998

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

wie versprochen möchte ich Ihnen in den  Tagen um Totensonntag  die Möglichkeit geben, sich mit Ihrer eigenen Trauer auseinander zu setzen.

Hierzu biete ich Ihnen in einer Fortsetzungsgeschichte Erfahrungen an, die ich selbst vor einigen Jahren gemacht habe. 

Auch wenn diese Erlebnisse für mich  zunächst mit großer Trauer verbunden waren, durfte ich in diesem Zusammenhang doch wundervolle Erfahrungen machen, die ich mir nie hätte träumen lassen!

 

Ich lade Sie herzlich ein, mich auf eine Reise in die Erinnerung zu begleiten!


Mit herzlichen Grüßen
Christine Stark

16.November 2011

 

 

Aischa -1.Teil :  "Wie alles begann..."

Es war am 10.September 1998, gegen 10 Uhr 30, als ich die Treppe herunter kam. Im Wohnzimmer konnte ich Aischa, meine schöne, blonde Hovawart – Hündin auf dem Teppich liegen sehen.

 

Sie lag auf der Seite, die großen honigfarbenen Augen aufmerksam auf mich gerichtet, wie so oft. Ein eisiger Schreck durchfuhr mich und ich begann zu weinen, ohne zu wissen warum.  Irgendetwas stimmte nicht. Etwas war anders. Und meine Intuition war  wieder einmal schneller, als mein Verstand.

 

Ich kniete mich neben sie, legte die Arme um dieses große, majestätische Tier und spürte die Wärme ihres kraftvollen Körpers.

Normaler Weise hätte ihr buschiger Schwanz jetzt den Boden geklopft wie ein Uhrwerk, - aber sie reagierte nicht.
Sie fühlte sich an wie immer, - aber sie atmete nicht. Hatte sie sich verschluckt? Etwas in die Luftröhre bekommen?



Ich war nur zehn Minuten aus dem Zimmer gewesen. Zehn Minuten!   Ich rief den Tierarzt an. „Sofort in die Praxis kommen!“, hieß es. Aber wie?
Dieser große, fast 40 Kilo schwere Hund war sonst immer von alleine auf den Rücksitz gesprungen.  Wie sollte ich ihn jetzt ins Auto bekommen?


Wie unter Schock lief ich von einem Haus zum anderen, aber niemand war zuhause. Ein fremder Mann, der zufällig  vorbei kam, half mir dann, den leblosen Körper auf einer Decke in den Kofferraum zu heben.  Eine andere Möglichkeit gab es nicht.



Jede rote Ampel während der Fahrt -, jedes Anhalten war qualvoll. Denn es ging um Minuten.  Autofahren und Beten. „Lieber Gott, lass sie nicht sterben…!“
Voller Mitgefühl blickte mich der Tierarzt an, als ich die Praxis erreichte.   Was ich nicht hatte wahrhaben wollen, hatte er schon am Telefon geahnt:
Aischas Seele hatte genau die zehn Minuten gewählt, um zu gehen, in denen ich nicht im Zimmer gewesen war!



„Tut mir so leid für Sie! Aber da kann man nichts mehr tun. Wahrscheinlich ein Hirnschlag. Sehr selten.  Kommt praktisch nie vor.- Sie können hier bleiben und von Ihrem Hund in Ruhe Abschied nehmen!“  

 

Da saß ich nun im Untergeschoss der Praxis, - aber das, was hier vor meinen Füßen auf der Decke lag,  war schon nicht mehr meine Aischa: Der Körper fest und kalt, das schöne seidenweiche Fell plötzlich hart und struppig…  Das, was ich so sehr an ihr geliebt hatte, - die wachsamen, klugen Augen, - das sofortige Reagieren auf die kleinste Bewegung von mir,  - dieses unmerkliche Zusammenspiel von Frauchen und Hund, - das Band der Liebe zwischen mir und ihr…



Was hier lag, war nicht mehr die Aischa, die ich gekannt und geliebt hatte.   Die Seele meiner geliebten Hündin war nicht mehr in diesem Körper.
Ich konnte gehen.



Wie ich nach Hause kam, - wie ich diesen Tag überstand, - wie ich es schaffte,  den Kindern die Nachricht zu überbringen und meinem Mann…
Ich weiß es nicht.

 

 

Fortsetzung folgt!

(Für alle diejenigen, die die nächste Folge nicht abwarten können:
 Die vollständige Geschichte finden Sie in meinem Trauerforum!)

 

 

"Ein guter Tag..."

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

Heute möchte ich Ihnen eine "Mini - Meditation" weitergeben, die sich wunderbar dazu eignet, sich morgens positiv auf den Tag einzustimmen. Eigentlich handelt es sich um ein  wunderschönes kurzes Gebet. Man kann es morgens beim Aufwachen in Gedanken sprechen, es dauert nur ein paar Minuten - aber es verändert den ganzen Tag!  Probieren Sie es doch einfach einmal aus! 

Ich wünsche Ihnen einen gesegneten Tag!

 

Mit herzlichen Grüßen
Christine Stark

15.November 2011

 

 

"Heute, an diesem Tag
erinnere ich mich an mein inneres Licht 
und ruhe gelassen in meiner Mitte.

 

Ich lege diesen Tag in Gottes Hände.

 

Möge das, was an diesem Tag geschieht,
zu meinem Wohl,
zum Wohle aller,
und in vollkommener Übereinstimmung
mit dem Göttlichen Willen sein.

 

Möge dieser Tag heute
dem höchsten Wohle von uns alles dienen,
und möge das, was ich heute geben kann,
dem Leben dienen.

 

Ich bitte Vater-Mutter-Gott
mein inneres Licht zu stärken.

So sei es!"

 

(Verfasser  leider unbekannt)

 

 

"Geschenke..."

 

Liebe Leserin,  lieber Leser,

„erst die Arbeit und dann das Vergnügen“,  hatte sich meine „Obere Leitstelle“  (vgl. Blog vom 26.Juli 2011)  am vergangenen Donnerstag wohl gedacht. – Oder, wie eine Kollegin von mir immer tröstend anmerkt, wenn wieder einmal alles ganz anders gekommen war, als ich wollte:  „Zuerst kommt immer das Gegenteil!“

 

Dieser Satz hat mir wirklich schon oft geholfen, wenn ich nicht verstehen konnte, warum trotz bester Absicht etwas schwierig gewesen war.  Und so war es ja auch diesmal gewesen: Ich hatte mich innerlich auf die  Veränderungen, die ich mir für die Zeit nach dem 11.11.11 wünschte, eingestellt, hatte in den Tagen zuvor meine deutliche Absicht erklärt, was ich mir – natürlich „in Übereinstimmung mit Spirit“ –  für mein weiteres Leben wünschte , und war dann am 10. 11.11, also kurz vor dem  großen Tag ziemlich unsanft mit der Realität  konfrontiert worden.

 

Ja, es war tatsächlich eine Art von „Einweihung“ gewesen,  wie die meisten Schwierigkeiten, die uns im Alltag über den Weg laufen.  Ich war mit alten Relikten meiner Erziehung konfrontiert worden, aber ich hatte sie gemeistert.  Eine große innere Ruhe und ein tiefer Frieden waren das, was am Ende des Tages von allem blieb. Plötzlich hatte ich das Gefühl, mit allem fertig werden zu können, was auch immer sich mir in Zukunft noch in den Weg stellen würde… 

 

Aber das war noch nicht alles:  Liebevoll, wie sie nun einmal sind, präsentierten mir die Mitglieder meines „Teams“ am 11.11.11  ein wunderschönes  Geschenk, das ich an dieser Stelle mit Ihnen teilen möchte.   Ich spürte, wie sich die Energie im Raum veränderte, und da war sie:  Meine liebe Freundin, die aufgestiegene Meisterin Immaculata. Sie war gekommen, um eine Botschaft an mich -  und, wie ich dann verstand, auch an Sie -  weiter zu geben.  Sie kennen das ja bereits von meinem früheren Beitrag vom 5. November 2011.

 

Mit herzliche Grüßen 

Christine Stark

 

 

„Geliebte Christine, geliebtes Sternenkind,

wir grüßen Dich aus den Reichen des Lichtes und der Liebe!  Du und alle, die mit Dir verbunden sind, habt in den vergangenen Stunden einen großen Schritt in eine „wundervolle“  Zukunft getan. Und wir bitten Dich und alle, die diese Botschaft lesen werden, diese Worte wörtlich zu nehmen – im besten Sinne!

 

Auf Euch alle  wartet ein neues, verändertes, so vielfach verbessertes Leben „voller Wunder“! Das bedeutet für jeden von Euch natürlich etwas anderes. -  Aber immer ist damit gemeint, dass Ihr  in dieser Zeit in eine neue Identität mit einem viel größeren Potenzial  hinein wachst, als Ihr Euch vorstellen könnt.

 

„Bittet, und es wird Euch gegeben!“  - Es beginnt für Euch eine Zeit der Ruhe, des Friedens und der Ausgeglichenheit!  Was auch immer um Euch herum in der äußeren Welt geschehen mag – wie hoch auch die „Wellen“ privat, beruflich oder auch politisch sein mögen -  Ihr alle werdet mit Erstaunen feststellen, dass Euch das nicht mehr aus der Ruhe bringen wird! 

 

Das wiederum bedeutet natürlich nicht, dass Ihr im Sessel sitzen und Däumchen drehen werdet, während jemand Eure Hilfe braucht. Nein, so ist das sicher nicht gemeint! Aber Ihr werdet mit Erstaunen feststellen, dass Ihr nicht mehr aufgeregt oder besorgt oder nervös reagieren werdet!

 

Verbindet Euch mit uns, fragt uns, was der nächste Schritt sein soll, - und dann tut, was getan werden muss.  Aber die Unruhe, die Angst und der Zweifel werden einer tiefen Gewissheit weichen, dass Ihr genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort seid!

 

Seid umarmt und gegrüßt  
In Licht und Liebe 

Immaculata“

11. November 2011

 

 

"Herausforderungen..." Teil 3

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

nun, wie haben Sie den vergangenen Tag verbracht? Lief alles nach Plan? Oder wurden Sie auch unfreiwillig in eine „Mutprobe“ verwickelt, in der Sie für sich selber eintreten und „Farbe bekennen“ mussten?  Genau das war es nämlich, was mir am Ende dieses Besuches passierte.

 

Es fing  ganz „harmlos“ an mit der Bitte meiner Tante, nach dem Mittagessen zu fragen. Sie bat mich, doch mal zu schauen, was es heute geben würde, und ob sie es bei ihrer stark eingeschränkten Gesundheitssituation überhaupt vertragen würde.

 

„Nichts leichter als das…  !", dachte ich. Doch  genau jetzt begann die „Übung“. Ich will Ihnen die Einzelheiten ersparen, aber ich konnte nicht umhin, der lieben Küchenfee alle drei  Mahlzeiten-Angebote freundlich, aber bestimmt mit einer jeweils anderen Begründung abzuschlagen. Dabei war ich stets bemüht, meine Worte so zu wählen,  dass diese liebe Helferin es nicht persönlich nehmen musste.

 

Ich bin ein  höflicher und zurückhaltender Mensch und es fällt mir immer noch sehr schwer, ein freundlich gemachtes Angebot deutlich zurückzuweisen. Aber genau das war drei Mal von mir gefordert. Ich wusste genau, dass diese Mahlzeiten aus unterschiedlichen Gründen zu Unverträglichkeitsreaktionen geführt hätten, was meine Tante zusätzlich gequält hätte.

 

Ich war einfach fassungslos, dass  auf einer Pflegestation, wo die alten Leute sowieso  auf sorgfältig ausgewählte, leicht verdauliche Kost angewiesen sind, solche Menü Vorschläge angeboten werden. Meine Antworten waren spontan, sehr deutlich und  klar begründet, obwohl ich am liebsten in den Boden versunken wäre, anstatt hier den armen überlasteten  Pflegerinnen auch noch Schwierigkeiten  zu bereiten. Ich kann es wirklich nicht leiden, wenn ich andere Menschen  auf „Fehler“  hinweisen  muss!


Was die Sache nicht gerade verbesserte, war, dass ich anscheinend weit und breit allein auf weiter Flur war mit meiner Ansicht über die angebotenen Mahlzeiten! Aber ich blieb dabei, so schwer es mir auch fiel. Schließlich erbarmte sich eine Pflegerin und besorgte  eine  weitere   Alternative aus der Küche des Haupthauses  – und wir konnten gehen.

 

Zuhause angekommen, war ich höchst unzufrieden mit mir selbst. Ich hatte das Gefühl, alles vollkommen „falsch“ gemacht zu haben. Alle anderen waren anscheinend der  Meinung gewesen, dass diese Gerichte für meine Tante völlig in Ordnung gewesen waren, - nur ich hatte es gewagt, sie in Frage zu stellen. Warum hatte ich mich überhaupt eingemischt?

 

Zumal eine der Krankenschwestern mir auch noch sagte: „Ihre Tante isst sonst eigentlich alles!“  - Ja, wie das denn? Habe ich sie so falsch eingeschätzt?   Habe ich die ganzen bisherigen Erfahrungen mit ihrer Krankheitsproblematik so falsch verstanden?  Und jetzt mäkele ich vollkommen unnötig am Essen herum???  Was mache ich denn so falsch?  Habe ich nichts anderes zu tun, als mich hier  in die Details des Pflegealltags  hinein zu hängen?

 

Das Schlimmste ist, dass ich so gerne alles „richtig“ machen möchte. Und ich möchte, dass die anderen Menschen mich gern haben…   Aber was würden denn jetzt die Pflegerinnen und Pfleger von mir denken? – Ich habe mich ja vollkommen unmöglich gemacht auf der Station! Wie peinlich!!!

 

Zuhause angekommen, telefonierte ich mit einer anderen Freundin und bat sie um ein Supervising. Ich erzählte ihr, wie der Tag gelaufen war und fragte sie, woran es denn gelegen habe.  „Ach“, sagte sie, „Zunächst einmal, hättest Du bei Deiner Freundin gleich klarstellen müssen, dass ihr sofort losfahren müsst.“

 

„Und dann, halte ein bisschen mehr Distanz! Lass nicht alles so nahe an Dich heran kommen! – Und wenn Du wieder den drängenden Impuls verspürst, sofort zu Deiner Tante fahren zu müssen, dann unterdrücke den Impuls und regle es telefonisch!“  „Kümmere Dich einfach wieder mehr um Deine eigenen Angelegenheiten!“

 

„Liebend gerne!“, dachte ich, und versprach, es mir zu überlegen.  Meine Unzufriedenheit blieb. Aber schließlich  war ich bereit, Frieden zu schließen mit diesem Tag und einfach zu akzeptieren, dass  alles so gekommen war. Ich konnte zwar nicht verstehen, warum, aber  es war nun einmal so. 

 

Plötzlich hatte ich ein Bild vor Augen:  Ich sah mich als kleines, vielleicht fünf Jahre altes Mädchen,  - die „kleine Christine“, die sich solche Mühe gegeben hatte, und trotzdem alles „falsch“ gemacht hatte. Und ich stellte mir vor, wie ich als erwachsene Frau dieses kleine, traurige Mädchen in den Arm nahm und an mein Herz drückte, um es zu trösten. „“Ich hab Dich lieb!“, sagte ich zu ihr. „Nun sei nicht mehr traurig! -  Man kann nicht immer alles richtig machen! Fehler sind erlaubt!“

 

Später, kurz vor dem Einschlafen, dachte ich noch einmal über alles nach, was meine Freundin mir geraten hatte. „Also, eins stimmt nicht!“, fiel mir auf, „ Es war ganz bestimmt richtig gewesen, meiner Freundin diese Pause zu ermöglichen. Auch wenn es so nicht geplant gewesen war. Das habe ich einfach gefühlt!“

 

„Und Distanz halten, -  Wie verträgt sich das denn mit meiner kostbarsten Eigenschaft, der Empathie?  Gerade dadurch weiß ich doch immer, wie es einem Klienten geht, oder was meine Tante gerade braucht!“

 

„Und meine drängenden Impulse unterdrücken…?   Aber sie sind doch das direkte Zeichen von meiner „Oberen Leitstelle“,  dass ich aktiv werden soll!   Das wäre doch gegen meinen „Vertrag“, den ich mit ihnen habe!  Gerade diese drängenden Impulse sind es doch, durch die sie mit mir Kontakt aufnehmen!   Und ich weiß doch genau, dass  Vieles telefonisch nicht zu regeln ist und dass ich selber vor Ort schauen muss, was Sache ist!“

 

Aber dann habe ich ja eigentlich alles „richtig“ gemacht, freute ich mich plötzlich. Jetzt weiß ich, was meine Prüfung war:  Es ging darum, zu mir selber zu stehen, und meinem Gefühl zu folgen, auch wenn alle anderen anderer Meinung sind!

 

Ja, genau das ist es, was von nun an unsere Aufgabe ist:  Uns selber treu zu bleiben und unser wahres Wesen immer deutlicher zum Ausdruck zu bringen! Ob es anderen gefällt, oder nicht!

 

Mit herzlichen Grüßen

Christine Stark

12.November 2011

 

 

"Herausforderungen" - Teil 2

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

die „Überraschungen“ begannen gestern bereits damit, dass meine Freundin, die mit mir zusammen  ins Pflegeheim fahren wollte, um meiner Tante einen Dienst zu erweisen, zum verabredeten Zeitpunkt noch nicht fertig war. Als ich sie abholen wollte, brauchte sie einfach  noch  eine kurze Pause nach ihrer bisherigen Arbeit  und einen Kaffee.  Leider war die  geplante Zeit  durch ein Missverständnis sowieso etwas kürzer, als gedacht, und eigentlich wäre es nötig gewesen, sofort loszufahren, da zwei Stunden später ein Handwerker zu mir kommen wollte.

 

Das war der erste „Stolperstein“.  Der Verstand sagte: „Das geht doch nicht!“, aber mein Gefühl sagte mir: „Nimm Dir die Zeit, sie  braucht sie. Es ist wichtig.“  Ich wusste, ich hatte keine andere Wahl, und so beruhigte ich mein drängelndes Ego, das immer denkt, es muss alles unter Kontrolle haben. Meine Freundin bekam  ihre Kaffeepause und ich wusste genau, dass alles „richtig“ war, so wie es war.

 

Wir spürten beide, dass unsere Energiefelder sich auf einander einstellten, so, als ob sie mit einander vernetzt wurden. Gleichzeitig kam von oben eine wundervolle Energie auf uns herunter, die wir beide fühlen  konnten. Soweit war alles „in Ordnung“.  

 

Wir waren beide energetisch  in Hochform, obwohl wir nicht genau wussten, in welchem Zustand wir meine Tante antreffen würden. Aber wir waren ja zu zweit – es würde schon alles richtig sein. Beim Betreten des Pflegeheims  fiel mein Blick auf die kleine Sitzgruppe hinten in der Ecke des Erdgeschosses. Normaler Weise sehe ich dort einfach den kleinen runden Tisch mit den beiden Stühlen. Diesmal sah ich mehr. Obwohl ich mit nichts gerechnet hatte, veränderte sich das Bild, während wir darauf zugingen und ich sah sehr schlank und groß und sehr würdevoll zwei Engelwesen  auf den Stühlen sitzen, die uns schweigend entgegen blickten.

 

Ich wies  kurz auf die Sitzgruppe, ohne etwas zu sagen, und meine Freundin nickte nur. Sie hatte gesehen, was ich meinte. Während wir die Treppe zum ersten Stock hinauf stiegen, fiel mein Blick  unwillkürlich auf die Ecke rechts neben dem Fenster vor uns. Wie oft bin ich diese Treppe schon hochgestiegen!

 

Aber diesmal war es anders: So, als ob die „Luft“, die diese Ecke ausfüllte, dichter war als sonst. Als ich genauer hinsah, bemerkte ich, dass auch hier  sehr groß, schlank und schweigend ein Engelwesen  stand.  Ich deutete kurz auf die Ecke und meine Freundin nickte. Auch in den nächsten Ecken waren große, schlanke, ehrfurchtgebietende Engelwesen postiert. Schweigend schienen  sie „Wache“ zu halten.

 

Und auch in der kleinen Sitzgruppe hinten links bei den Briefkästen im ersten Stock  saßen, genau wie im Erdgeschoss, zwei große schlanke Engelwesen schweigend auf den beiden Stühlen.  Ich weiß schon lange, dass dort in der Pflegeabteilung  viele dieser wundervollen Helfer aus der geistigen Welt im Einsatz sind. Nur, so deutlich hatte ich sie an diesen Stellen bisher noch nie gesehen. Damals bei meiner Mutter im Zimmer war mir diese Sicht manchmal ermöglicht worden. Und jedes Mal hatte meine Mutter sich gefreut, wenn ich sie darauf hingewiesen hatte.

 

Schon von weitem sahen wir, dass der  Notruf außen am Zimmer meine Tante leuchtete. Unsere Besorgnis wuchs. Aber als wir das Zimmer betraten, war zum Glück nichts Besonderes vorgefallen. Meine Tante war zwar sehr ängstlich und  schien auch etwas verwirrt, als wir sie begrüßten, beruhigte sich aber schnell. Sie sah auch nicht so krank aus, wie in den letzten Tagen.  Warum war ich dann so angespannt?   Ich schimpfte mich im Stillen für meine Besorgnis, während meine Freundin mit der Behandlung begann.

 

Fortsetzung folgt!

 

Mit herzlichen Grüßen

Christine Stark

11. November 2011

 

„Herausforderungen…“

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

ich weiß ja auch nicht, was sich meine „Obere Leitstelle“    (vgl. Blog vom 26.Juli 2011) dabei  gedacht hat, als sie  mich heute so voll  „gegen die Wand“  laufen ließ…

 

O.K., es war Vollmond. Da darf man sich manchmal auf fremde und eigene Unzulänglichkeiten einstellen. Außerdem hatte ich morgens in meiner Meditation eine Karte gezogen, die auf Schwierigkeiten hindeutet und manchmal auch eine „praktische Einweihung“ ankündigt. „Einweihungen“ sind immer der rituelle Anfang von etwas Neuem. Im Klartext bedeutet das aber meistens, dass etwas gar nicht so klappt, wie man möchte.

 

In den Mysterienschulen des antiken Griechenland, im alten Ägypten , in Atlantis,  oder noch früher, wurden die Menschen, die eine Ausbildung beginnen wollten, um besondere  Fähigkeiten  zu erlangen, sehr intensiven Prüfungen unterzogen, die meist mit lebensgefährlichen Mutproben verbunden waren.

 

Es galt, die Charaktereigenschaften der Kandidaten auszutesten, ihren Mut, ihre Integrität  - und ihre Loyalität zu dem Priesterorden, in den sie aufgenommen werden wollten. Denn Wissen bedeutet Macht. Und Macht - gerade auch durch spirituelle Kenntnisse - in den Händen skrupelloser und egoistischer Menschen, hätte für die übrigen Mitglieder des Ordens, aber auch für das ganze Volk eine große Gefahr bedeutet.

 

Also  versuchte man, die „Spreu vom Weizen zu trennen“, und setzte die Hürden ziemlich hoch. Viele Kandidaten verloren im Zusammenhang mit einer solchen „ praktischen Einweihung“  ihr Leben.

 

(Das ist übrigens  auch der Grund, warum das Wort „Einweihung“ von vielen Menschen unbewusst mit „Gefahr“  assoziiert wird  - und warum viele Menschen vor einer ganz normalen Prüfung mit Panik reagieren! Wenn ihnen dies bewusst wird, kann diese Angst heilen.)

 

Besonders die Schamanen aller Kulturen mussten sich oft fast  unerträglichen körperlichen und seelischen  Strapazen unterziehen, bevor das alte Wissen an sie weitergegeben wurde.

 

Seltsam – das hatte ich Ihnen eigentlich gar nicht erzählen wollen. Aber zurück zum heutigen Tag!  Die Karte heute Morgen deutete also auf „Schwierigkeiten“, „Herausforderungen“, zumindest auf „Unannehmlichkeiten“  hin. Eine der Begleiterscheinungen einer „praktischen Einweihung“ ist immer, dass sie überraschend kommt. (Genau wie die Prüfungsfrage, auf die man sich nun gerade nicht vorbereitet hatte…)

 

Wenigstens war ich gewarnt! Aber ich hatte absolut keine Lust auf „Überraschungen“!

Fortsetzung folgt!

 

Mit herzlichen Grüßen

Christine Stark  

10. November 2011

 

"Mutproben"

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

wie es aussieht, darf ich mit gutem Beispiel voran gehen und mich - schneller als es meine Absicht war - in meine neue  Identität begeben: Heute Morgen wurde ich von einer lieben Freundin  angesprochen und gebeten, Ihnen folgende Botschaft weiter zu geben. Auch wenn die folgenden Worte an mich persönlich gerichtet sind, sind sie  trotzdem für uns alle bestimmt. Bei der Freundin handelt es sich um die aufgestiegene Meisterin Immaculata, die zu meiner „Oberen Leitstelle“ (vgl. Blog vom 26.Juli 2011) gehört. Mit herzlichen Grüßen,

Christine Stark

 

 

„Geliebte Christine, geliebtes Sternenkind!

Vieles wird sich für Dich ändern in der nächsten Zeit!  Veränderungen können Angst machen – aber sie dienen immer neuem Wachstum! Es sind Deine Visionen,die Dich vorwärts treiben. Es ist Deine neue Identität, in die Du hineinwachsen willst. Ohne Fortschritt geht es nicht weiter. Und ohne Veränderung gibt es keinen Fortschritt!

 

Ihr alle, - Du und diejenigen, die zu Deiner Seelengruppe gehören, diejenigen, zu denen Du Dich intuitiv hingezogen fühlst, und sie sich zu Dir – Ihr alle werdet in Eure neue Identität „hineingeboren“.

 

Liebes, Du weißt, eine „Geburt“, auch wenn sie symbolischer Art ist, ist ohne einen gewissen „Druck“ nicht möglich. Wir sehen deutlich, wie Ihr alle, Du und die, die Dir wichtig sind, - und dazu gehören auch Deine Klienten und die Leser Deines Blogs – Ihr alle, die Ihr Euch so lange in einem „Verpuppungsstadium“ befunden habt, wie eine Raupe –

 

Ihr  alle werdet jetzt zu wundervollen farbigen "Schmetterlingen". Lasst Euch Zeit, wenn Ihr das Licht der „Neuen Welt“ erblickt! Auch ein Schmetterling trocknet seine Flügel zunächst einmal in den wärmenden Sonnenstrahlen, bevor er sie vorsichtig entfaltet und dann ausprobiert.

 

Wie sehr hatte sich die Raupe immer gewünscht, fliegen zu können, wenn sie früher langsam und mühevoll einen Baumstamm empor geklettert ist! Wie sehr hat sie sich gewünscht, mit Leichtigkeit und Freude ihr Leben in luftigen Höhen verbringen zu können – aber die „Realität“ war nun einmal „Fressen Schlafen, Krabbeln…“

 

Von nun an, Ihr geliebten  Menschengeschwister, dürft Ihr mit Leichtigkeit und Freude mit dem Wind schaukeln, mit dem Sonnenlicht tanzen. Euer Platz wird von nun an nicht mehr der „kahle, kalte Erdboden" sein, sondern die schönsten farbigen Blüten – und: Ihr werdet den „Überblick“ haben!

 

„Schwester Raupe" sah alles nur von unten. Sie musste sich überall festhalten, um nicht herunter zu fallen, und es war ein mühsames Raupenleben. So war es auch für Euch.  „Das Leben ist ein Kampf!“, hieß es früher. Nein! Euer Leben soll Freude sein! Freut Euch Eurer Talente, Eurer Fähigkeiten, Eurer Möglichkeiten! Die Zeit zu kämpfen ist vorbei.

 

Feiert mit einander das Neue Leben auf einer Neuen Erde! In Frieden und Einigkeit!

Wir aus der geistigen Welt stehen bereit, Euch dabei zu helfen.

 

In Liebe und Licht,

Immaculata "

5.November 2011

 

 

"Träume Dein Leben - lebe Deinen Traum!"

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

ich liebe Zahlenspiele – und ich mag besondere Zahlenkombinationen. Ich erinnere mich noch sehr gut an die höchst erfreulichen Erlebnisse vom 17.7.71. Damals veränderte sich mein ganzes Leben und ich fand es im Nachhinein spannend, dass dies gerade an einem solch lustigen Datum passiert war.

 

In Kürze begegnet uns allen ein mindestens so interessanter Tag: Der 11.November (11.11.11.) ! Und was ich früher für eine lustige Spielerei mit Ziffern gehalten hatte, hat, wie ich gelernt habe, ganz reale, bzw. ganz intelligente Hintergründe.

 

Mein guter alter „Freund“  Pythagoras war zu Lebzeiten nicht nur Fachmann für geometrische Dreiecke und – wie ich viel später herausfand -  ein hoch spiritueller Lehrer der Reinkarnationslehre, sondern auch  Experte für die Wissenschaft,  Zahlen eine bestimmte Bedeutung zuzuordnen. Man nennt sie „Numerologie“.

 

So ziemlich jedem dürfte klar sein, dass die „Eins“   einen „Anfang“ bedeutet. Und die „Null“ steht für „Nichts“, oder die „Leere“.  Die „Zwei“  hat mit "Partnerschaft“ etc. zu tun, und die „Sechs“ mit der „Liebe“.  Ganz spannend finde ich die Zahl „Fünf“, denn sie bedeutet das „Über sich hinaus Wachsen“. Wenn ein Datum mehrere gleiche Ziffern enthält, wird die Bedeutung noch besonders betont.  Der „11.11.11“  könnte also für einen absoluten „Neubeginn“  stehen – für einen Neustart in unser aller Leben.

 

Die Wissenschaft von den Zahlen hängt in engster Weise mit der Astronomie zusammen. Bereits die Maya, die  eine besondere Begabung für all diese Zusammenhänge hatten und außerdem über uraltes Wissen versunkener Kulturen verfügten, haben schon vor langer Zeit festgestellt, dass genau am 11.11.11  eine besondere kosmische Konstellation stattfindet, in  der unser  Planet und auch wir als seine Bewohner, besonderen energetischen Einflüssen ausgesetzt sind, die eine immense Chance für unsere eigene Entwicklung darstellen. Aber auch eine Herausforderung, diese Chance zu nutzen!

 

 Auch die moderne Wissenschaft erkennt heute immer mehr, dass alles mit allem zusammenhängt, und all diese „Zufälle“ kein Zufall sind.  Dieses wunderschöne Datum, der 11.11.11  will uns alle daran erinnern, dass wir als Individuen - aber auch als Schicksalsgemeinschaft der Erdbewohner -  einen neuen Anfang machen dürfen. Und deshalb geht es darum, sich an diesem Tag gut zu überlegen, was man eigentlich wirklich will in seinem Leben! 

 

Es geht darum, zu schauen: „Wer bin ich wirklich?  Wie ist mein wahres Wesen? Bin ich überhaupt so, wie ich sein will?“  An diesem Tag haben wir die Möglichkeit, uns in unseren Lebenszielen noch einmal ganz neu auszurichten. Wir dürfen in uns hineinhorchen: „Was wollte ich immer schon mal tun?  Wie will ich eigentlich sein?“   Und dann gilt es, den großen Sprung zu wagen, und sich mutig so zu zeigen, wie wir eigentlich sind: Als liebevolle, mitfühlende Wesen, denen es nicht egal ist, wenn es unserem Nachbarn schlecht geht. Und die plötzlich aufstehen, und „Nein!“ sagen, und Verantwortung übernehmen dafür, dass es in Zukunft gerechter und liebevoller zugeht in unserer Welt!

 

Machen Sie mit!  Starten Sie am 11.11.11  in ein neues, bewussteres, engagierteres Leben! Wie heißt es so schön: „Träume Dein Leben, lebe Deinen Traum!“

 

Mit herzlichen Grüßen,

Christine Stark

3.November 2011

 

"Zweifel..."

 

Liebe  Leserin,  lieber Leser,

ach was habe ich mich doch gut gefühlt als ich meinen letzten Beitrag hier schreiben konnte… Ich hatte alles so gut gemacht, war so zufrieden mit mir und meiner  „Oberen Leitstelle“, und dachte: “Es war zwar ein ziemlich chaotischer Tag gewesen  und echt anstrengend, aber so kann es bleiben!“   Ich war so gut abgestimmt gewesen mit „Allem, Was Ist“, oder „Spirit“  oder  „Denen, da oben“,  wie auch immer Sie Vater – Mutter – Gott auch nennen mögen… Und das ist wirklich ein phantastisches Gefühl!

 

Und dann kam gestern…   Der Tag begann ganz ähnlich. Wieder die dringende Bitte, zu meiner Tante zu fahren. Wieder so früh wie möglich. Es war sogar so konkret, dass ich gebeten wurde, eine für den  Vormittag verabredete Telefonberatung abzusagen. Es war wirklich eilig. Das fühlte ich.  Trotzdem rebellierte mein Kopf. „Bilde ich mir das jetzt nur ein? – Das ist ja fast wie gestern! Ist das vielleicht eine Art Halo –Effekt?   Oder denkt jetzt mein  Ego, ich muss jeden Tag  die Welt retten??? –Stammt diese Bitte überhaupt von meiner Oberen Leitstelle, oder ist da Einbildung oder ein Störsender am Werk?“  

 

Seltsamer Weise war ich nur zu bereit, das zu tun, worum ich gebeten worden war. So, als ob jemand, den ich nicht hören konnte, mir ständig versicherte, dass alles so sein musste. Denn ich traf einfach meine Vorbereitungen, egal, was der Kopf da redete.

 

Denn natürlich überlegte ich:  „War das dieselbe Stimme wie gestern? – Ist es auch wirklich richtig so?“  Aber da ich schon morgens in meiner Meditation  „gut angebunden gewesen war“, d.h. eine deutliche Verbindung „nach oben“ gehabt hatte, und  da  das Gefühl, das die Bitte begleitete, ruhig und friedlich war, schien mir alles o.k. zu sein.   ( Sie merken, dass ich schon sehr genau überprüfe, wer da solche Bitten an mich richtet!“ )

 

Ok. Den privaten Teil meiner Erlebnisse kürze ich ab -  Dazu nur so viel, dass ich meine kranke alte Tante tief schlafend vorfand. So tief schlafend – und mit dem Bewusstsein so weit weg, dass ich intuitiv wusste, ich lasse sie weiter schlafen. Es war aber nichts ungewöhnlich an der Situation, und sie war in vollkommener Sicherheit. Warum also war ich gekommen? 

 

Meine innere Stimme meldete sich mit kleinen Hinweisen, worauf ich achten sollte, und bat mich dann um ein paar  kleine Dienste für meine Tante, die mir stimmig erschienen, aber es war nichts Spektakuläres.  Dann kam die „Entwarnung“, jetzt  könne ich wieder nachhause fahren.

 

Seltsam!  Mein Gefühl wusste so genau, dass das alles einen Sinn hatte, und dass ich es genau richtig gemacht hatte – aber mein Verstand suchte nach Fehlern. Und er hatte einen sehr engagierten Kollegen zu Hilfe gerufen,  den Zweifel. „Warum musste das jetzt  denn sein? Und warum genau zu dieser Zeit, am Vormittag?  Heute Nachmittag wäre ich doch sowieso zu Besuch gekommen…  Was sollte das Ganze überhaupt?“  

 

Das waren die Gedanken, die mir wie ein Kreisverkehr immer wieder in Variationen präsentiert wurden. Und der Verstand suchte ständig nach Antworten, die er aber nicht hatte.  Die Antwort kam dann doch. Aber nicht in Worten sondern als Gefühl. Als eine tiefe, warme, sanfte Ruhe, die sich über meinen ganzen Körper ausbreitete. 

 

So, als ob eine Mutter ihr Kind sanft streichelt: „Lass gut sein, Kleines! Du kannst es im Augenblick einfach nicht verstehen. Dazu bist Du noch zu klein. Aber Du hast es  gut gemacht. Alles ist gut so, wie es ist!“ Ja, ich wusste, es war richtig gewesen. Alles andere war unwichtig.

 


Mit herzlichen Grüßen

Christine Stark

29. Oktober 2011

 

 

"Surfen auf der Welle..."

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Wogen gehen im Augenblick ziemlich hoch und wenn ich gefragt werde, wie es mir gerade geht, vergleiche  ich die Situation gerne  mit dem Lieblingssport meines Sohnes und sage: „Ich surfe auf der Welle…“ -   Gemeint ist: Ich bemühe mich, möglichst elastisch und flexibel zu bleiben und den sich immer schneller verändernden  Gegebenheiten des täglichen Lebens  mit Vertrauen und Zuversicht zu begegnen.  

 

Was tut ein guter Surfer wenn er eine große Welle auf sich zukommen sieht?  Wenn er Angst bekommt, weil er an seinen Fähigkeiten oder der Tragfähigkeit seines Surfbrettes zweifelt, hat er schon verloren…   Und wenn er lange überlegt, was er wann tun muss, auch. Besser ist es, sich über die unglaubliche Chance zu freuen, die es ihm erlauben wird, ein großes Stück  voran zu kommen und sich der Herausforderung zu stellen! Dann gilt es, sich  der Bewegung anzupassen und die Kraft der Welle  zu nutzen. Nicht lange überlegen, sondern der eigenen Intuition folgen. Ein guter Surfer weiß, jede Welle kommt irgendwann ans Ziel!

 

Ehrlich gesagt, meine „Obere Leitstelle“ ( vgl. Blog vom 26.Juli 2011 ) fordert mich im Augenblick ganz schön!  Die Herausforderungen sind heftig, aber auch die Chancen, die damit verbunden sind. Was mir auffällt ist, dass ich ständig in „Gelegenheiten“ geschubst werde, mit denen ich am liebsten gar nichts zu tun haben würde.  Ich „darf“  Fähigkeiten anwenden, die ich eigentlich gar nicht so gerne benutze.

 

Ok, Sie wollen ein Beispiel? Wer mich kennt, weiß dass ich es -  wohl wie alle „Lichtbringer“  und Sensitiven -  in meinem Leben gerne ruhig, friedlich und harmonisch hätte. Ich hätte es auch gerne, wenn mein Leben in überschaubaren Bahnen verläuft, und bitte so,  wie ich es für den jeweiligen Tag geplant habe.

 

Aber das geht schon mal gar nicht!  Denn die Überraschungen sind mir sicher!  Und auch wenn ich mir noch so sehr wünsche,  anderen gegenüber immer freundlich und sanft auftreten zu dürfen,  - im Augenblick häufen sich die Situationen, wo ich ganz konkret an  bestimmte Orte geschickt werde, um eine Situation noch rechtzeitig als „falsch“ zu erkennen und dann sofort und ohne groß zu überlegen einzugreifen. Höfliche Zurückhaltung gut und schön, aber dazu habe ich dann gar keine Zeit. Es gilt zu handeln, um einen anderen Menschen vor Schaden zu bewahren, und es gilt „Klartext“ zu reden, um den  Verantwortlichen meine Sicht der Dinge zu erklären. Und es gilt, dafür zu sorgen, dass sich die Dinge ändern. Zum Wohle von Menschen, die nicht selber für sich eintreten können.

 

Diese Situationen häufen sich und  es sieht so aus, als ob meine „Obere Leitstelle“  im Moment einfach davon ausgeht, dass ich das tue, worum sie mich bittet. Manchmal fühle ich mich so wie ein Mitarbeiter in einer Notrufzentrale, der einen Auftrag bekommt und weiß, es ist wichtig.

 

Rückfragen sind erlaubt, Zweifel auch, aber dann gilt es aktiv zu werden und zu handeln! Wir alle haben einen „Vertrag“ für dieses Leben abgeschlossen, genau für diese Zeit, zur richtigen Zeit am rechten Ort zu sein, und zu tun, was getan werden muss! Unsere Seelen haben sich vor dieser Inkarnation auf der „Planungsebene“ bereit erklärt und verpflichtet,  mit anzupacken und das zu tun, was nötig ist, um Unrecht zu verhindern, Gedankenlosigkeiten und Unachtsamkeit aufzudecken und ein Beispiel zu geben für Achtsamkeit, Mitmenschlichkeit und Fürsorge. Es gilt, „Flagge zu zeigen“, mit dem Herzen zu sehen und seiner Intuition zu folgen. Jeder einzelne von uns ist gefragt! Jeder einzelne von uns wird gebraucht!

 

Für mich konkret sieht das im Augenblick so aus, dass ich auf meine Intuition höre, und meiner inneren Führung vertraue. Wenn ich, so wie gestern, geschubst werde: „Bitte fahr sofort zu Deiner Tante auf die Pflegestation, sie braucht Dich! “  Dann habe ich sehr wohl das Recht, nachzufragen. Ich habe auch das Recht, deutlich zu sagen, dass mir das an diesem Vormittag gar nicht passt, weil ich zwei Stunden später eine wichtige Verabredung habe… 

 

Und ich habe auch das Recht, zu verhandeln: „Ok, ich fahre hin. Aber wenn irgend möglich, möchte ich diesen geplanten Termin trotzdem wahrnehmen!“   Und ich habe das Recht, um Hilfe zu bitten:  „Dann koordiniert bitte meine Termine! Sorgt bitte dafür, dass die Ampeln möglichst auf „Grün“ stehen,  - und überhaupt: welchen Weg nehme ich am besten, um schnell zu meiner Tante zu kommen? Ihr wisst doch, da ist gerade eine Baustelle…“

 

Das alles ist erlaubt! Es wird nicht von uns erwartet, dass wir uns wie unterwürfige Befehlsempfänger verhalten, sondern wie selbstbewusste Mitarbeiter in einem Team! Wir haben das Recht, alle Hilfe einzufordern und in Anspruch zu nehmen, die wir brauchen, um unseren Auftrag gut auszuführen!

 


Mein Problem war gestern nur, dass ich keine Ahnung hatte, warum ich da so überraschend auf die Pflegestation fahren sollte… Ich wusste nur intuitiv, dass es nichts helfen würde, einfach dort anzurufen und nachzufragen. Also ließ ich es bleiben. Ich habe genügend Erfahrung mit solchen Situationen, um zu wissen, dass es  dringend war…    Als ich ankam, schien mein Besuch dort zunächst vollkommen überflüssig zu sein,  - aber dann wurde sehr schnell klar, dass das Pflegepersonal in bester Absicht eine Fehlentscheidung getroffen hatte, die sehr zum Nachteil meiner Tante war. Sie hatten  – wider besseres Wissen – meiner Tante einen Wunsch erfüllt, der sie sehr schnell in eine gesundheitlich bedenkliche Lage gebracht hätte.

 

 Sie  hatten zwar „korrekt“ gehandelt, - was die Vorschriften anging – aber  das ist nicht immer das „Richtige“.  Egal, was die Vorschriften sagen oder erlauben – egal was ein Patient sich wünscht und gerne durchsetzen möchte, es geht zu allererst darum zu schauen, ob das in dieser Situation überhaupt angemessen ist! Der Verstand hatte dem Pflegepersonal zunächst Recht gegeben, - aber die Intuition  hätte es besser gewusst. Nur leider waren die überaus bemühten Pflegekräfte gar nicht auf die Idee gekommen, ihre Intuition zu fragen Die hatte sich zwar gemeldet, ihr war aber „der Mund zugehalten worden“. Mithilfe der Vorschriften…  In dem Augenblick, als ich dort eintraf, war mir klar, warum ich  in solcher Eile dorthin geschickt worden war. Und ohne zu überlegen, ergriff ich die Initiative. Allen Beteiligten (mit Ausnahme meiner Tante, der es viel zu schlecht ging, um die Situation zu verstehen) war sofort klar, dass sie sich nicht richtig verhalten hatten.

 

Es geht hier nicht um „Schuld“!  Glücklicher Weise war ja Schlimmeres verhindert worden. Es geht darum, dass sich etwas verändert im Denken unserer Gesellschaft! Es geht darum, sich verantwortlich zu fühlen, und nicht einfach buchstabengetreu einer Anweisung folgen, die dann – zum falschen Zeitpunkt – Schaden anrichtet. Und es geht darum, den Mund aufzumachen und zu widersprechen, wenn wir das Gefühl haben, dass etwas nicht richtig ist! Ich glaube, es ist unsere Aufgabe, den Menschen in unserer Umgebung in dieser schwierigen Zeit ein Beispiel zu geben, wie wir mithilfe unserer  Intuition Herausforderungen in Erfolge verwandeln – für uns und zum Wohle der Menschen, die uns anvertraut sind!

 

Mit herzlichen Grüßen

Christine Stark

28. Oktober 2011

 

Was für ein Tag !

 

Liebe Leserin, lieber Leser!


Was für eine Zeit!  Das Leben wirbelt uns alle im Augenblick ganz schön durcheinander. Jeden Tag bekommen wir von unserer „Oberen Leitstelle“  (vgl.  Blog vom 26. Juli 2011) neue Lernaufgaben vorgelegt, die wir bitte sofort bearbeiten dürfen. In der letzten Woche galt es, unserer inneren Stimme zu vertrauen, auch wenn der Verstand heftig widersprach – ein anderes Mal wiederum waren  unser Mut und unsere  Durchsetzungskraft  gefragt, aber  auch  unser Mitgefühl mit denjenigen, denen wir uns zum Wohle von Schwächeren entgegenstellen mussten …

 

Dass auch unser Selbstwertgefühl  und unsere Selbstsicherheit immer wieder auf die Probe gestellt wurden, versteht sich von selbst. Und auch heute hielt die Schule des Lebens einige nicht immer so leichte Übungen bereit. 

 

Was für ein Tag!  Es begann für mich damit, dass ich - noch im Halbschlaf - registrierte, wie unglaublich hohe kosmische  Lichtenergien durch mein Energiefeld hindurch in den Boden geleitet wurden. Es fühlt sich dann so an, als ob der ganze Körper innerlich ganz fein zu sirren anfängt.  Der  ganze  Körper scheint zu vibrieren, so, als ob er sanft aber gründlich durchgeschüttelt wird. Ganz so ganz angenehm ist das nicht!  (Bitte lassen Sie, wenn Sie ähnliche Symptome spüren, zur Vorsicht einen Arzt überprüfen, ob es sich nicht um echte körperliche Probleme handelt!!!)

 

Ich kann für mich selbst  inzwischen unterscheiden  und kenne dieses Gefühl deutlich. Und ich weiß, dass es nicht gut ist, diesen Empfindungen zu viel Aufmerksamkeit zu schenken. Denn worauf man seine Aufmerksamkeit richtet, das wächst! Es geht eher darum, sich dann gut zu erden, d.h. sich auf seine Fußsohlen zu konzentrieren, oder sich mit einer körperlichen Tätigkeit abzulenken. Diese Hochfrequenzen waren fast eine ganze Stunde deutlich zu spüren. Sogar beim Hundespaziergang im Wald hatte ich das Gefühl, fast zu schweben, und es war gar nicht so leicht, mehr Gewicht in meine Füße zu bekommen und achtsam  und konzentriert zu bleiben!  (Weniger sensitive Menschen fühlten sich heute regelrecht "daneben" oder klagten über Kopfschmerzen.)

 

Eigentlich war ich danach heute Vormittag mit einer ebenso sensitiven Freundin verabredet, aber alles schien viel langsamer zu funktionieren, als ich geplant hatte. Ich stand vor der Wahl, mich abzuhetzen und trotzdem zu spät zu kommen, oder meinen Zeitplan neu zu ordnen. Glücklicher Weise entschied ich mich für die zweite Möglichkeit und rief meine Freundin an.  Sie lachte: „Ich hab schon gewusst, dass Du das zeitlich nicht schaffen wirst. Weißt Du, ich sitze hier wie „Falschgeld“ und komme überhaupt nicht vorwärts…  Also mach auch langsam und komm dann, wenn Du fertig bist!“

 

Was war das doch für eine kluge Idee, einfach anzurufen und zu sagen, wie es ist!   Wir hatten eine wunderbare Zeit zusammen, -  aber die „Übungen“ gingen weiter.  Nachmittags hätte ich meine Tante, wie jeden Tag, im Pflegeheim besuchen wollen. Nein, nicht aus Pflichtgefühl, sondern weil es ihr nicht gut geht und ich weiß, dass es ihre einzige Freude ist, wenn ich zu Besuch komme.  Aber irgendetwas sträubte sich in mir, heute zu ihr zu fahren – obwohl ich schon gestern nicht kommen konnte.  Mein Verstand und meine  gute Absicht sagten mir beide, „Heute muss es aber sein“.  Ich war wirklich bester Absicht, aber mein Gefühl war dagegen.  Es war wirklich nicht leicht, mir einzugestehen, dass es keinen Sinn machte, gegen mein „Bauchgefühl“ zu handeln. Aber wie erleichtert  war ich, als ich mich für mich entschieden hatte! 

 

Uns allen ist so sehr eingeimpft worden, immer nur auf das Wohl der anderen bedacht zu sein, dass wir die notwendigen Impulse, uns auch einmal Ruhe zu gönnen und „Nein“ zu sagen, meist überhören und fälschlicher Weise als „Egoismus“ abtun.  Dabei sind Sie und ich ganz gewiss nicht von dieser Art, die immer ihre eigenen Interessen in den Vordergrund stellt! Im Gegenteil!  Gerade in diesen extrem herausfordernden  Zeiten ist es besonders wichtig, gut für uns selber zu sorgen!  Nur wenn es uns körperlich und seelisch gut geht, sind wir  auch kräftig und ausgeglichen genug, uns um andere zu kümmern!

 

Also haben auch Sie den Mut, zu sich und Ihren eigenen Bedürfnissen zu stehen  - zum Wohle der anderen!

 

Mit herzlichen Grüßen,

Christine Stark

26.10.2011

 

Viele kleine Wassertropfen

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

wir sitzen alle in einem Boot! Wir, diejenigen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, während unseres Lebens und durch unser Leben unsere Welt zu etwas Besserem zu machen. Natürlich! Für einen allein ist diese Aufgabe unmöglich! Aber bitte denken Sie daran: Viele kleine Wassertropfen bilden zusammen den großen Ozean!  Und viele kleine Bienen bilden zusammen ein Volk, - und wenn jede ihre kleine Portion Pollenkörnchen sammelt und mit den anderen teilt,  entsteht wunderbarer Honig.

 

In dieser so anstrengenden Zeit  voller Herausforderungen ist es so wichtig, zu wissen, dass keiner von uns allein ist! Dass wir nicht die Einzigen sind, die im Augenblick unter großem Druck stehen und dass jeder von uns  sein Teil dazu beiträgt, unsere Welt zu einem besseren Ort zu machen, indem er sich nicht überwältigen lässt  von dem, was gerade auf ihn einstürmt!

 

Aber nun zur Zeitqualität der letzten Tage: Ich hatte in der vergangenen Woche wieder die große Freude, mit einer Gruppe von sehr sensitiven, spirituellen Freunden zusammen zu kommen. Dabei wurde sehr schnell klar,  unter welchem immensen Druck jeder einzelne gerade  steht!  Die Thematik ist natürlich jeweils eine andere. Aber allen gemeinsam war, dass sie diesen „Druck“ beinahe körperlich fühlen konnten. Die jeweilige Situation war verbunden mit Unsicherheit, z.T. auch Zukunftsängsten und dem Gefühl, völlig überfordert zu sein.  Allen war bewusst, dass  die gegenwärtige Situation für fast alle im Augenblick so fordernd ist. Und jeder von ihnen ließ erkennen, wie  bemüht er ist , achtsam mit all diesen Herausforderungen umzugehen, sich immer wieder Zeit für sich selbst zu nehmen, sich zu regenerieren, und auf die innere Stimme zu horchen, die uns sicher durch alle Herausforderungen hindurch führen kann, wenn wir es ihr erlauben.

 

Was ich Ihnen damit sagen will: Sie sind nicht allein! Und es hilft den anderen, wenn auch Sie „Farbe bekennen“, und sagen, wie es Ihnen gerade geht. Bitte verstehen Sie mich nicht falsch: Ich sage nicht, dass Sie jammern sollen! Denn das hilft nicht. Im Gegenteil!  Aber einfach einmal anderen gegenüber offen sagen, wie es Ihnen gerade geht! Damit helfen Sie anderen, sich nicht so allein zu fühlen mit ihren Schwierigkeiten. Es kann die Frau an der Kasse des Supermarktes sein, die für ein freundliches, persönliches Wort dankbar ist! Oder der Mann an der Bushaltestelle! Oder… oder…

 

Denken Sie an die Bienen!  Es braucht viele von ihnen, um den wundervollen goldenen Honig herzustellen!  Wenn wir alle unser Teil dazu beitragen, achtsam mit unseren Herausforderungen und mit uns selbst umzugehen, und an unser gemeinsames Ziel denken, kann es gelingen, das Wirklichkeit werden zu lassen, wonach wir uns alle sehnen: Eine friedlichere, freundlichere, bessere Welt!

 

Mit herzlichen Grüßen

Christine Stark

19.September 2011

 

"Fesselballon, Achterbahn und Co..."

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

wie ist es Ihnen in der letzten  Zeit ergangen? Gehörten Sie auch zu denen, die durch die extreme Hitze und den  darauf folgenden Tiefdruck  sehr schlapp und müde waren und sich zu nichts aufraffen konnten? Oder haben  Sie  sich eher  nervös und gereizt gefühlt?  Vielen  Menschen, mit denen ich sprach, ging es ähnlich und sie kannten sich  oft  fast selbst nicht mehr wieder, weil sie sich so anders fühlten und so ganz anders reagierten, als sonst. Nein, es schienen nicht einfach normale Müdigkeit , Kreislaufstörungen oder Nervosität  zu sein.  -  Aber was dann?

 

(Wenn es Ihnen ähnlich geht,  sollten Sie natürlich zunächst einmal von einem Arzt überprüfen lassen, ob wirklich gesundheitlich alles in Ordnung ist. Das ist klar.) Aber darüber hinaus gibt es auch für den gesunden Körper im Augenblick Schwerstarbeit und es ist kein Wunder, wenn Sie sich anders fühlen als sonst!  In den letzten Wochen sind wieder sehr hochfrequente kosmische Energien auf unseren Planeten eingeströmt. Und das wird auch noch eine ganze Weile so bleiben! Das bedeutet, dass Ihr gesamtes Energiefeld sich den veränderten Bedingungen anpassen muss, um damit zur Recht zu kommen. Es muss ebenfalls seine Frequenz erhöhen, um so gut zu funktionieren, wie bisher.

 

Je nachdem, von welcher Art Sie sind, kann Ihr Körper entweder dringend Ruhe einfordern, oder er braucht verstärkte Aktivität, um  den Überschuss an Energie abzuarbeiten. Es kann auch sein, dass  sich durch die hohe Einstrahlung alte Relikte aus  dem Emotionalfeld  oder  dem Mentalfeld , das Sie umgibt  und einen Teil Ihrer Aura bildet, lösen und an die  Oberfläche des Bewusstseins kommen, um verabschiedet zu werden.

 

Sie können sich das so vorstellen, als ob ein Fesselballon, um in größere Höhen aufzusteigen, Ballast abwerfen muss. Oder ein Wanderer, der eine besonders anstrengende Steigung vor sich hat, lässt Gepäck, das er nicht unbedingt braucht, auf einer Berghütte oder am Wegesrand zurück. Um das alte seelische Gepäck, die verdrängten Ängste, die unterdrückte Wut oder die Trauer, die man aus seinem gegenwärtigen Leben oder aus früheren Inkarnationen noch mit sich herumschleppt, aber loslassen zu können, müssen sie sich erst einmal bemerkbar machen.

 

Es kann sein, dass der Mechanismus, mit dem Sie bestimmte Gefühle bisher vor anderen oder sogar vor sich selber verborgen haben, bis vor kurzem wunderbar funktionierte. Auf jeden Fall hat das „Unter der Decke halten“   aber Kraft/ Energie gekostet.  Und Ihre Seele sagt sich:  „Es ist schon anstrengend genug, mit den immer weiter ansteigenden kosmischen Energien Schritt zu halten. Da kann ich diese alte Belastung durch diesen alten Seelenmüll nicht auch noch gebrauchen.  Also weg damit!“  Das ist sicher verständlich. Für jemanden, der das nicht weiß, kann es so aussehen, als ob man in alte Verhaltensweisen zurück fällt,  oder plötzlich Psychothemen wieder  auftauchen, die ,man schon längst abgearbeitet zu haben glaubte…  Kein schönes Gefühl!

 

Was tun?  Zunächst einmal vertrauen Sie bitte auf die Weisheit Ihres Körpers und Ihrer Seele! Sie selbst sind Ihr bester Experte! Ihr Körper zeigt Ihnen, was er gerade braucht.  Und auch Ihre Seele weiß ganz genau, was ihr gut tut. Auch wenn der Verstand es nicht immer versteht!  Im Zweifel  lenkt Sie Ihre Intuition über das Gefühl sicherer als durch den Verstand!

Es gibt im Internet gute und seriöse Webseiten, über die Sie sich informieren können. Aber glauben Sie nicht einfach alles, nur weil es gedruckt ist und intelligent wirkt!  Fragen Sie Ihr „Herz“,  ob Sie der jeweiligen Information vertrauen können – und übernehmen Sie nur das, was zu Ihnen passt!

 

Vor allem: Haben Sie keine Angst!  All diese Veränderungen sind schon vor langer Zeit vorausgesagt worden. Und es sind Veränderungen zum Guten! Grundschülern in der dritten oder vierten Klasse erzählt man in der Schule rechtzeitig, dass es bald zu  großen Veränderungen des Körpers kommen wird, dass die Seele in dieser Zeit oft „Achterbahn“ fährt, dass sich das Ganze aber nach einiger Zeit einpendelt und man nachher mehr Möglichkeiten und ein größeres Potential hat.  Sie wissen, ich spreche von der Pubertät. Weil wir es vorher gesagt bekommen haben, und die Symptome vorher bekannt waren, können wir sie einordnen.

 

Das, was jetzt allen Menschen zur Zeit passiert, ist so ähnlich. Wir alle gehen durch eine Art „Pubertät“  unseres Energiesystems, was sich natürlich auf den physischen Körper auswirkt. (Manche etwas früher, manche etwas später!) Sogar unser Planet erlebt im Augenblick eine Art von „Pubertät“. Und sowohl die Erde als auch wir fahren ab und zu seelisch oder körperlich  „Achterbahn“,  bis wir alle uns den neuen Gegebenheiten angepasst haben. 

Halten Sie sich gut fest, aber genießen Sie die schöne Aussicht – die Aussicht auf eine bessere Welt!

 

Mit herzlichen Grüßen

Christine Stark

5. September 2011

 

"Auf Tauchstation" - Teil 2

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

Nein, ich war wirklich nicht einverstanden mit meiner „Oberen Leitstelle“, die mich in eine solche Situation gebracht hatte…  und sagte es ihr auch ganz deutlich.  Wenn ich  eine Erklärung für meine Situation gehabt hätte, hätte ich es verstehen und mich damit abfinden können! 

Ja, der Verstand will immer eine Erklärung! Logisch!  Vor allem will er die Kontrolle behalten! Aber so laufen die Dinge nun einmal nicht mehr! Jetzt, in dieser neuen, sich so schnell verändernden Zeit, helfen die alten Regeln und Verhaltensweisen, mit denen man versucht, die Kontrolle zu behalten, nicht mehr weiter. Jetzt  geht es darum, sich immer mehr mit der eigenen „Oberen Leitstelle“ zu verbinden und darauf zu vertrauen, dass man in jedem Augenblick seines Lebens liebevoll „geführt“ wird. Gerade dann, wenn  weit und breit keine Erklärung in Sicht ist!

 

Es blieb mir im Augenblick gar nichts anderes übrig, als mich zu fügen.  Das ist immer der erste Schritt, wenn etwas absolut nicht so funktioniert, wie man will: „Es ist, wie es ist!“, ist der heilsame Satz, der den schimpfenden Verstand beruhigt und die Zügel aus der Hand gibt, damit sie sich entwirren können.

Der zweite Schritt ist der, ins Vertrauen zu gehen, dass alles gut ist, so wie es ist, auch wenn es im Moment absolut nicht danach aussieht, und  dass es einen (noch verborgenen) Sinn hat  und nur zu unserem Besten ist, auch wenn wir es noch nicht erkennen können…


Bitte glauben Sie bloß nicht, dass ich diese „Erste – Hilfe – Schritte“  in einer schwierigen Situation sofort parat habe. Ich kenne sie genau, und ich weiß, dass es nur so geht, aber wenn man  in der Krise mitten drin steckt, , ist man oft wie blind  und läuft so lange gegen Wände, bis man endlich den Ausgang gefunden hat.   Übrigens: Zuerst kommt immer das Vertrauen, und später (wenn man Glück hat)  die Erklärung.  So war es auch bei mir.

 

Kaum, dass mein Mann abgereist war,  fühlte ich an meiner immensen Erleichterung, dass ich „richtig“ entschieden hatte. Ich begann mich zu entspannen. Abends, als mein Mann anrief, um mir mitzuteilen, dass er gut angekommen war, waren seine ersten Worte: „Gut, dass Du nicht mitgekommen bist! Hier sind durch das feuchtwarme Wetter solche Schwärme von Stechmücken, dass Du es gar nicht ausgehalten hättest!“

Na dann!   Aber das war noch nicht alles: Irgendwann begriff ich, dass es auch für meinen Mann diesmal das einzig Richtige gewesen war, sich eine Woche totale Unabhängigkeit  von Familie und Hund zu gönnen – Nach allem Stress, den er in der letzten Zeit gehabt hatte, …   es war alles einfach nur gut!  Auch für mich begann ein absolutes Schon – und „Seelenverwöhnprogramm“, wie ich es mir sonst niemals erlaubt hätte. Es war herrlich! 

 

Was ich für ein Fehlen meiner intuitiven Führung gehalten  und mir und meinem Körper als „Versagen“ angekreidet hatte, stellte sich nachträglich als direktes Eingreifen meiner Intuition heraus, die direkt auf „Körpersteuerung“ gegangen war,  damit ich gar nicht mehr anders konnte, als hier zu bleiben. Ich  bin sicher, meine „Obere Leitstelle“ hat nachsichtig gelächelt, als ich es endlich begriffen hatte, und sich gedacht: „Endlich hat sie es verstanden!“

 

Mit herzlichen Grüßen

Christine Stark

28. August 2011

 

PS: Mehr zu meiner „Oberen Leitstelle“ können Sie in meinem  Beitrag  vom 26.Juli 2011 nachlesen!

 

"Auf Tauchstation"

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

kennen Sie diese Situation, dass Sie den drängenden Impuls haben, etwas zu tun? Sie wissen genau, dass es „richtig“ ist,  - Sie wissen nur nicht, warum?   O.k.  – Ich glaube, jeder, der von unserer Art ist, weiß, dass es nicht einfach ist, seinem inneren  Gefühl zu folgen, wenn der Verstand gerade Pause macht – und dass es eine große Portion Vertrauen erfordert…

 

Aber kennen Sie auch das Gegenteil?  Sie wissen genau, dass Sie sich plötzlich „ruhig“ verhalten sollen, „nichts tun“, „abtauchen“, - quasi „unsichtbar werden“ und sich für eine Weile in Ihre „Höhle zurückziehen“, -  aber Sie haben keine Ahnung, warum?

Wie wenn die Mutter zu ihrem Kind sagt: „Jetzt nicht!“ – Oder wie in dem Bambi-Film, den Sie sicher kennen: Bambi, jung und unternehmungslustig, will auf die Waldlichtung springen, aber seine Mutter wird plötzlich sehr energisch: „Bleib, wo Du bist!  Duck Dich!  - Geh zurück! - Jetzt nicht!“  Und Bambi hat keine Ahnung, warum, - aber es gehorcht, während seine Mutter „sichert“  und den Überblick behält …  

 

So ähnlich ging es mir in den vergangenen Tagen! Nach mehreren Wochen intensiver Arbeit auf allen Ebenen wurde mir plötzlich absolute Ruhe verordnet.  Es hatte alles gut „funktioniert“, was ich da zu regeln gehabt hatte, und ich hatte alles wirklich gut hinbekommen. Ich konnte wirklich sehr zufrieden mit mir sein! Und dann – ohne Vorwarnung – war plötzlich alles anders!

Bei den Urlaubsvorbereitungen für eine Woche an der Ostsee stand ich mir plötzlich ständig selbst im Weg. Für alles, was ich in die Hand nahm, brauchte ich doppelt so lang, und hatte ständig das unwiderstehliche Bedürfnis, mich hinzulegen und auszuruhen… Schon von den kleinsten Kleinigkeiten fühlte ich mich überfordert, brauchte nur noch Ruhe, Pause, Couch. Dabei hatte ich mich doch so auf den Urlaub gefreut…

 

„Wie peinlich!“, dachte ich. „Streng Dich mal ein bisschen an!“, „Was soll denn Dein Mann von Dir denken? – Ihr habt verabredet, nachher zu fahren, - und Du wirst nicht fertig!“  Ich kam mir vor wie ein Versager.  Ich wusste, mein Mann  brauchte den Urlaub  dringend. Aber ich wurde einfach mit meinem Teil der Vorbereitungen nicht fertig. Meine „Obere Leitstelle“ hielt konsequent den Mund, obwohl ich keine Ahnung hatte, was das Ganze sollte, - und auch meine Organisationsengel schienen gerade Ausgang zu haben. Ich konnte und wollte das Verhalten meines Körpers nicht akzeptieren, der mir nach einer Stunde Arbeit immer  sofort wieder eine Stunde „Couch“ verordnete. 

 

Es lief darauf hinaus, dass meine Mann schließlich alleine fuhr. Ich blieb hier. Das einzige, was ich erkannt hatte war, dass Wegfahren in dieser Situation für mich absolut unmöglich gewesen wäre. Ich hatte keine Wahl!  Natürlich tat ich mir selber leid!  Das einzige, was ich tun konnte, war, darauf zu vertrauen, dass das alles (hoffentlich!) einen Sinn hatte, den ich zum jetzigen Zeitpunkt einfach nicht erkannte. Aber wenn ich ehrlich bin, zweifelte ich in diesem Augenblick an allem und fühlte mich völlig verwirrt!   (Fortsetzung folgt!)

 

Mit herzlichen Grüßen

Christine Stark

27.August 2011

???

 

Liebe  Leserin, lieber Leser,

 

es gibt so vieles, das ich Ihnen in den letzten zwei Wochen weitergeben wollte. Mehrere Texte sind in „Warteposition“, aber ich kam einfach nicht dazu. Und auch jetzt , wo ich endlich Zeit dafür finde, scheint eine andere Information  für Sie  und den Blog wichtiger zu sein:  Die Zeitqualität der letzten Tage!

 

Sicher haben Sie sich schon gefragt, was sich hinter der Überschrift des heutigen Blogs verbirgt. Vielleicht erinnern Sie sich noch an eine beliebte Kinderbuchserie - eben die „???“ .  Ich fühlte mich in den letzten Tagen umgeben von drei Fragezeichen, oder - mathematisch ausgedrückt  - schien mein Leben in den letzten Tagen zu einer Gleichung mit  (mindestens) drei „Unbekannten“  geworden zu sein.  

 

Nein, ich bin natürlich nicht plötzlich von unbekannten Menschen umgeben, aber das bisher normale Leben von drei mir sehr nahestehenden Personen verändert sich plötzlich so rasant – dass ich überhaupt nicht mehr nachkomme. Ich will jetzt nicht zu persönlich werden, sonst bekomme ich Ärger mit meiner Familie, - aber ich fühlte mich so, als ob  ich in der Mitte von drei sich drehenden Karussells stehe,  und mir Mühe geben muss, an meinem Platz zu bleiben – und vor allem: ruhig.

Wie ein Kieselstein in einem Wasserglas, in dem jemand gerade heftig umrührt.  Bleiben Sie da mal ruhig! Das ist fast unmöglich!  Ich glaube, genau  die Situation ist gemeint, wenn spirituelle Lehrer uns empfehlen, „im Augenblick zu sein“. Das bedeutet, sich gerade nicht an der  Vergangenheit oder der Zukunft zu orientieren, sondern den Augenblick zu genießen.

 

„Carpe diem!“, sagt der Lateiner. Zu Deutsch: „Pflücke den Tag!“  Mit anderen Worten bedeutet das, man soll  das tun, was gerade ansteht. Oder auch mal unkonventionell handeln. Sich eben nicht an Regeln halten, die einen daran hindern, das Leben zu genießen. „Wer A sagt, (muss danach nicht unbedingt B sagen, sondern) darf auch C sagen“.

 

Sie wollen ein Beispiel?   Ok. Für gestern Nachmittag hatte ich nach einer anstrengenden Woche etwas Schönes für mich geplant und eine Freundin eingeladen. Dann wirbelte wieder jemand meinen Vormittag vollkommen durch einander und die geplanten häuslichen Vorbereitungen fielen dem Krankenhausbesuch bei einer alten Tante zum Opfer. Nichts mit Aufräumen, Glastisch polieren und Waffeln backen…

 Ich war auch zunächst viel zu müde , nachdem der Anruf einer Ärztin aus dem Krankenhaus mich bereits um drei  Uhr morgens geweckt hatte … Also sagte ich mit großem Bedauern meiner Freundin ab.

Es war wichtig, zur Ruhe zu kommen, ohne Zeitdruck. Aber nach einer halben Stunde Ruhe kam meine Intuition wieder zum Vorschein, die sich bei dem Stress des Vormittags verflüchtigt hatte. Stress, Zeitdruck und emotionale Intelligenz passen eben nicht zusammen.  (Die „innere Stimme“ kann man nur hören, wenn man  entspannt und ruhig ist.)    „Ruf sie an!“, sagte meine innere Stimme ganz liebevoll. „Gönn´ Dir was Schönes.  Sag ihr, sie soll Kuchen mitbringen, und dann habt einen schönen Tag zusammen. Den Glastisch kannst Du auch später noch putzen…“

 

Gute Freunde erkennt man daran, dass man sie auch dann ins Haus lässt, wenn nicht alles perfekt ist!  Gute Freunde erkennt man daran, dass man einfach so sein kann, wie man ist.   Ich kann Ihnen versichern, wir hatten noch einen wunderschönen Nachmittag zusammen.

Genießen Sie Ihren Tag, „pflücken Sie den Augenblick“  und bitten Sie darum, dass Ihnen gezeigt wird, was  gerade das „Wesentliche“ ist.

 

Mit herzlichen Grüßen

Christine Stark

11.August 2011

 

„Vorfahrtregeln“

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

 

darf ich Ihnen meine „Obere Leitstelle“ vorstellen?  Eigentlich geht sie nur mich etwas an. Und ehrlich gesagt, musste auch ich mich erst einmal an den Gedanken gewöhnen, dass ich nicht alles in meinem Leben selbst entscheiden kann – oder soll.  So, fragen Sie vielleicht, - was soll das denn heißen?   Wie steht es denn dann bitte mit dem Recht auf unseren freien Willen, den wir Erdenbewohner hier auf diesem Planeten zugebilligt bekommen haben, und den bekannter Maßen sogar unsere Schutzengel respektieren müssen?

 

Ja, all diese Fragen habe ich mir auch gestellt. Einerseits wird einem immer gesagt, man kann und soll selbst entscheiden, selbst die Verantwortung für sein Handeln übernehmen – und dann funkt einem jemand ungebeten dazwischen. Wer ist das überhaupt, und vor allem: Hat er/ sie überhaupt das Recht dazu?

 

Nun, Sie alle kennen Vorfahrtregeln.  Und Sie wissen, was ein Babysitter ist… Meine „Obere Leitstelle“ kann man ein klein wenig mit einem Babysitter vergleichen, eigentlich mit einer ganzen Gruppe von Babysittern, die auf mich acht geben –  und mich liebevoll anleiten in meinem Leben. Zu dieser Gruppe, die ich inzwischen als meine „Obere Leitstelle“ bezeichne, gehören einmal mein Schutzengel, mein Führungsengel, oft auch der eine oder andere Erzengel, verschiedene hohe geistige Wesenheiten, die früher auch als Menschen auf der Erde gelebt haben  und inzwischen ihr Wissen und ihre Erfahrungen weiter geben, -und natürlich mein eigenes „Hohes Selbst“.

 

Das ist der Teil meiner Seele, der zur Zeit nicht inkarniert ist, und in dem alle Weisheit und alles Wissen und alle Erfahrungen gespeichert sind, die ich in allen meinen früheren Inkarnationen gesammelt habe. Nun ist klar, warum meine „Obere Leitstelle“ im Notfall die Vorfahrt hat: Denn mein Hohes Selbst, der größere, weisere Teil meiner Seele hat ganz sicher das Recht, mich in bestimmten Lebenssituationen anzuleiten oder zu warnen. So ähnlich wie eine Mutter, die weiß, „durch Schaden wird man klug“, - und die in bestimmten Situationen aber auch eingreift.

 

Es hat gedauert, bis ich das verstanden habe. Ich bin ganz gewiss nicht immer  den liebevollen Hinweisen gefolgt. Aber ich habe immer wieder die Erfahrung gemacht, dass es dann zu meinem Nachteil war. Und dass es immer nur zu meinem Vorteil war, wenn ich die liebevollen Bitten berücksichtigt habe.

Auch Sie haben so eine „Obere Leitstelle“, wie auch immer Sie sie nennen wollen – und auch Sie haben die Wahl…!

 

Mit herzlichen  Grüßen

Christine Stark

26.Juli 2011

 

 

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