Aischa - 3. Teil: "Der Hund an meiner Seite"

 

In den nächsten Tagen machte ich eine erstaunliche Entdeckung:
Nicht nur ich nahm Aischas Anwesenheit zu bestimmten Zeiten wahr, -  andere  Hunde reagierten ebenfalls!

 

Jeder Hundebesitzer kennt die typischen Anzeichen, wenn Hunde mit einander Kontakt aufnehmen. Sind sie sich sympathisch, streben sie auf einander zu, wedeln mit dem Schwanz, schauen sich an…

 

Mehrfach kam es vor, dass fremde Hunde, die mit ihren Herrchen oder Frauchen  unterwegs waren, schon von weitem freudig mit dem Schwanz zu wedeln begannen  und ihr Tempo beschleunigten, um mir entgegen zu laufen.

 

Waren sie dann aber kurz vor mir, begrüßten sie nicht etwa mich, sondern blickten heftig wedelnd  an mir vorbei. So, als würden sie einen Hund begrüßen,der an meiner Seite war…

 

Ähnliches berichtete meine neunzehnjährige Tochter, die sich mit einer Freundin zu einem „Trauer-Spaziergang“ getroffen hatte. Ab und zu hatten sie früher Aischa gemeinsam ausgeführt und sich wohl dabei auch öfter auf eine bestimmte Bank gesetzt. So machten sie es auch diesmal.

 

Beide Mädchen waren sehr verwundert, als sich mehrfach Hunde erwartungsvoll wedelnd von ihren Besitzern entfernten und  auf die Bank zustrebten.Sie verhielten sich so, als würde ein befreundeter Hund unter der Bank liegen, den sie freudig begrüßten.

 

So schien Aischa uns oft nahe zu sein.

 

 

Fortsetzung folgt!

 

Für alle diejenigen, die die nächste Folge nicht abwarten können: Die vollständige Geschichte finden Sie in meinem Trauerforum.

 

Mit herzlichen Grüßen
Christine Stark

21.November 2011