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„FRIEDENSSTIFTER vor Ort!“

Liebe Leserin, lieber Leser,
zunächst einmal „FRIEDEN über alle Grenzen!“  Für uns und alle Lebewesen dieser ERDE!

Manchmal braucht es Menschen, die bereit sind, diesen FRIEDEN bereits auf ihre Weise Wirklichkeit werden zu lassen.

Menschen, die schon jetzt auf eine Weise leben, die für andere noch völlig undenkbar ist!

Meist sind sie ihre Zeit voraus und werden von ihren Mitmenschen nicht als die Perlen erkannt, die sie in WAHRHEIT sind. Als wahres Juwel der ERDE!

 

Heute habe ich die Freude,
Ihnen ein neues Lebenszeichen von meiner Freundin, der Schäferin, weiterzugeben.

Sicher erinnern Sie sich an ihren Hilferuf vor einem Jahr und an den „Wunder-Tsunami“, wie sie die darauf folgende Spendenaktion von Ihnen allen nennt.

Damals ging es wirklich um ihr Überleben! Glücklicher Weise hatte ich das nicht ganz so deutlich verstanden.

Ich wusste nur, sie brauchte dringend ein funktionstüchtiges Auto, um auch in Zukunft ihre Tiere versorgen zu können.

 

Seit dieser Zeit sind wir miteinander in Kontakt. Sie schickt mir Mails und Fotos von ihrem Leben mit den Tieren und diese Berichte tun mir sowas von gut!

Weil sie ein Leben zeigen, das gesegnet ist durch Hingabe und Fürsorge!

Und das alles, obwohl sie es schwer genug hatte und noch immer jeden Tag auf ihre Weise ums „Überleben“ kämpft in einer Welt, die so kalt und hart sein kann…

Besonders dann, wenn man hochsensitiv ist.

 

Vor einiger Zeit hat sie aus Holzlatten einen riesengroßen blauen Stern gebaut, um ihn auf der Weide aufzustellen. Davon wird in ihrem Bericht auch noch die Rede sein.


Aber nun übergebe ich das Wort an Ulrike!

Lassen Sie sich verzaubern von einem Leben, das so anders ist als alles, was wir kennen. Einem Leben, das gesegnet ist, weil es erfüllt ist von BETEN, SEGNEN und DANKEN!

Nehmen Sie sich die Zeit, ihre Worte wirken zu lassen. Denn: Man sieht nur mit dem Herzen gut! Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar!

 

Meine Freundin Ulrike schreibt:

Liebe Geschwister,
Endlich den Kopf frei, Euch was zu übermitteln!

Die Lammzeit ist siegreich und heil bewältigt, Vier Muttis haben sechs Lämmis bekommen, vier Mädchen und zwei Jungs!

Alle nach teils holprigem Beginn wohlauf!

Die anderen drei Muttis haben ich nicht decken lassen. Es sind noch die neun Bockjährlinge gut unterzubringen und drei Altböcke.

 

Es sprengt die Kapazität der Weide eh schon und die Lütte vom letzten Jahr und die beiden die nicht mehr aufnehmen dürfen, wohnen ja auch noch mit dort.

Sie gedeihen prächtig und es ist die erste Lammzeit ohne Flaschenlamm, ohne einquartierte Muttis und Lämmis hier am Haus, die nach der Weide blöken, und ohne durchwachte Nächte seit acht oder neun Jahren!

Und ganz ehrlich, das wär über meine Kraft gegangen!

Einfach mal die kleinen Hopsis und stolzen Muttis genießen können...

 

Seit Gründonnerstag ist hier „Notaus“...

Die Energien und die Jahre haben Tribut gefordert. Insofern, daß es hier grad reicht, dem Himmel zu danken und Euch hier jetzt zu schreiben.

Und daß mal der April so ist, wie er sein soll, mit Hagelschauern und Schnee und Wärme! Und nicht, wie die vergangenen Jahre, Sommerhitze! Das ist schön!

 

Schon die zehn Tage „Eiszeit“ waren ein solches Geschenk! Schon morgens auf nüchternen Magen mit dem Hund einen großen Spaziergang durchs Diamantlicht und atmen!

Und es war - trotz 2x Heu Füttern auf drei Weiden täglich, Holzschlepperei und Heizerei bis zum Anschlag - wie Urlaub. Endlich war mal was richtig!

 

Unter der Decke, bei drei laufenden Öfen, bibbern und abends bei 20 Grad minus im Schneesturm auf der Weide stehen und nach wenigen Minuten den Lodenmantel aufknöpfen, weil mir warm ist! 

Und die Tiere haben es so genossen, sich im Schnee zufrieren zu lassen und dort zu schlafen! Keiner hat ´nen Unterstand genutzt!

Die Natur hat jubiliert.

 

Der Stern lag noch mangels zweiter zusätzlicher Aufstellhände in 15-20cm Schnee und war nicht von ihm bedeckt. So eine Power hatte er da schon! :)

Durch C. und I. und den Kollaps von allem konzentriert sich alles und (fast) jeder darauf. Und Gaia kann sich ihren Raum wieder nehmen. Es ist wunderbar!

 

Seit November ist es ohnehin mehr als haarig!

Und jahrzehntelang alles das mit zwei Kindern bewältigen, wovor nun das Kollektiv steht, - unbemerkt von allen - und nebenbei ein Universum schaffen aus nichts, ist kein Spaziergang!

 

Vor Ostern war ich ein Paket zur Post bringen und danach sagte ich mir: „Ach, geh doch mal in den Supermarkt!"

Ich bin da rumgetorkelt wie Falschgeld und habe nichts gebraucht. Weil ich schon solange auf dem Weg bin und hier alles ist, aus dem, was ankommt! (Sie meint: von der Tafel und von Spenden.)

Mein Einkaufsverhalten hat sich auch durch Eure Unterstützung nicht verändert.

Es bleibt bei Tierbedarf und Salz und Öl und Tabak - und ansonsten …

 

Habt Ihr womöglich das Video gesehen, was max eingestellt hat, aus Aserbaidschan?

Die Filme haben mich den ganzen Winter getröstet. Und immer wieder hab ich gehadert, warum ich hier in Deutschland stationiert bin.

Weil, so zu leben in diesem Land, ist eben, wo alle so weit weg sind vom Ursprung, nahezu unmöglich.

 

Weil´s hier keine Stille gibt und nur um Geld geht und zuviel geredet wird, statt gemacht! Schon gar nicht mit den Händen! :)

Dieses „nicht kompatibel Sein“, weil Hingabe vonnöten ist, um dahin zu kommen, dass es eine Einheit gibt, ist mit Menschen schier nicht machbar.

 

Die machen das Schöne kaputt, sehen keinen Sinn im Arbeiten.

Weil sie nicht kapieren. wo ich hin will, wer ich bin, -
oder denken: „Was macht die sich das Leben schwer!“ oder „Was bringt das ein?“

Und deshalb ist Alleingang hier der einzige Weg, um bei Gott zu bleiben, schweigend.

 

Mit Eurer Hilfe, die auf der letzten Rille kam, ist es doch gelungen es zu erhalten auch wenn täglich die bange Frage quält:

„Kann ich es noch durchtragen?“, „Kann ich es noch verantworten?“

„Was ist, wenn ich zerbrösel?  Was wird aus den Tieren?“

„Es gibt keinen Stellvertreter! Oder wen, der es weiterführt, wenn ich zu Staub zerfalle…“

Und dann komm ich, wie gestern, da hin, mit Herzrasen und Schlotterbeinen, weil der Neumond es so in sich hatte, -

Und es packt mich ein Schauer vor Ehrfurcht! Vor dem Platz und dem Paradies und dem Frieden dort!

 

Und der Eintracht, die selbst unter den sechzehn Böcken, die einfach da sind, wie sie sein sollen, und mir ein Vertrauen sondergleichen entgegenbringen!

Und die mich letztlich ja auch bewahren davor, das Haus nicht mehr zu verlassen und aufzugeben,

sondern mich in meinen Körper bringen und zwingen, aufzustehen und zu bauen und zu danken! 

 

Der Überblick geht verloren, wenn immer alles zeitgleich erst-ranging ist und der Kopf gebeugt werden muß, um vorwärts zu kommen und es am Laufen zu halten!

Der Blick kann nicht erhoben werden -

Und kein Zuhause zu haben, einfach mal die Seele baumeln lassen können… Weil, wenn man so offen ist, wie ich mich fühle, fehlt der Schutz, der Raum. 

Alles ist „Werkstatt“ und „Standort“ und „Arbeit“!

 

Unter Menschen ist Geborgenheit für mich eben nicht möglich.

„Mich rausziehen und abschalten“, ist nicht!  Mich täglich neu erfinden müssen und stehen, so zerbrechlich ich auch bin. Und Jahrzehnte turbo!

 

Und nun, wo alles schon gekippt ist und die immer noch glauben, sie hätten ´ne zweite Welt im Kofferraum ihres SUVs, und die einzige Sorge ist, daß sie nicht zum Frisör oder shoppen können…

Alles halten und bewahren - und durchflutet werden von höchsten Frequenzen, und das Gefühl. der Turbo springt gar nicht mehr an bei all den Ups and Downs…

Und doch ist alles gut! Nur, von niemandem mehr nachvollziehbar!

 

Und noch mehr zurückziehen von dem äußeren Geschehen und atmen und danken und beten!

Und mit Caddy ein gespendetes 10m Blech, was meterweit hinterherschleift, zur Weide bringen und irgendwie über den Zaun wuppen und danken.  Und warten, bis die Kraft da ist, es an Ort u Stelle zu installieren.

 

Die Frage, „Was ist, wenn Strom und Wasser abgestellt werden???“ mit „Dann trink ich Regenwasser oder das Wasser aus dem Fluss! Geb ich ja meinen Tieren auch!“ beantworten. 

Nicht mehr begreifbar sein für Menschen und keinen Kopf mehr für Diskussionen!

Weil- eigentlich brauch ich ja nichts!

Es ist ja Alles da. Wenn ich auch selber im Grunde ständig hinten runterfalle, weil ich Werkzeug bin.

 

Am Ende lohnt es sich doch, wenn´s gelingt!

So wie heut, als es mit vereinten Kräften spontan nicht gelang, den Stern aufzurichten: Zack, einen neuen gebaut! Und der steht!

Und der andere liegt. Und beide werden nun michaelsblau angestrichen und leuchten! :)

 

Das Vertrauen in Menschen ist aufgebraucht. Hinhaltereien und Zusagen - das geht nicht mehr. Weil: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!

So wie Ihr!

Von ganzem Herzen tiefsten Dank und Verbeugung!  Und möge der Himmel Euch beschützen!

Ulrike

 

Soweit die Mail von meiner Freundin, der Schäferin!

Auch das ist LEBEN! Auch das bedeutet, „FRIEDENS-Stifter“ zu sein! Jeder an seinem Platz und auf seine Weise. Wir alle sind genau dort richtig, wo wir gerade sind. Genau so, wie wir sind.

Durchhalten, ist angesagt! Denn jeder Einzelne von uns macht einen Unterschied für diese Welt! Mit seiner LIEBE und seinem LICHT! Mit seinem MITGEFÜHL und seinem VERTRAUEN!

 

Danke für Dein Vertrauen, liebe Ulrike,

und dass Du uns von Deinem Leben erzählt hast! Dich in Deinen Worten mit Deinen Tieren zu erleben, heilt so manches kranke Herz!

 

Mit herzlichen Grüßen,
Christine Stark

16. April 2021

 

 PS: „Hilfe tut not…!“  (8.2.2020)
       „Ocean of LOVE…!“ (13.2.2020)
       „Post von Ulrike…!“(16.2.2020)
       "Grüße von der Schäferin!" (26.9.2020)

 

PPS: Und für alle, die diesen Text freundlicher Weise vollständig und unverändert auf ihren Blog übernehmen wollen: Bitte immer mit Hinweis auf meine Webseite www.christine-stark.de  und dem folgenden Hinweis:

Es ist nicht gestattet, ausschließlich Teile des Textes wiederzugeben oder diesen akustisch für andere zugänglich zu machen

 

Veröffentlichungen